08. Mai 2018

Spahn kritisiert zu niedrige Impfquoten gegen Masern

Anlässlich der europäischen Impfwoche hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die zu niedrige Inanspruchnahme der Impfprävention gegen Masern kritisiert. Zwar ist nach Erhebungen des RKI bei der ersten Masernimpfung eine Impfquote von 95 Prozent erreicht worden – bei der entscheidenden Zweitimpfung wird aber nur eine für zu gering gehaltene Impfquote von 92,9 Prozent erreicht. „Es ist verant­wor­tungs­los, Kinder nicht gegen Masern impfen zu lassen oder eigene Impflücken hinzu­nehmen“, kritisierte Spahn. Ärzteschaft, Schulen und Kitas müssten noch besser zusammenarbeiten. Deutschland hat in den letzten Jahren das WHO-Ziel der Masern­elimi­nation mehrfach verfehlt, zuletzt sind die Erkrankungszahlen sogar deutlich angestiegen.