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IMPLICONplus 03 2011:
Zur Struktur der stationären Versorgung: Konsolidierung und Konzentration - von Andreas Schmid und Volker Ulrich

Textauszug:
Die Konsolidierung im Krankenhaussektor ist ein in vielerlei Hinsicht notwendiger Prozess. Sie kann jedoch – gerade aus wettbewerbspolitischer Sicht – auch Probleme mit sich bringen. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, die empirische Analyse des Konsolidierungsprozesses um die Erfassung der Trägerzugehörigkeit der einzelnen Krankenhäuser zu erweitern. Ferner wird auf einige Besonderheiten der amtlichen Statistik hingewiesen, die eine exakte Dokumentation von Krankenhausfusionen und –übernahmen erschweren. Im Ergebnis bleibt zu konstatieren, dass die auf Ebene der Träger ablaufenden Konsolidierungsprozesse für die künftige Versorgungsstruktur von größter Bedeutung sind und stärker in den Fokus gerückt werden sollten. Langfristig können sich insbesondere für Instrumente des selektiven Kontrahierens sowie die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Versorgung im ländlichen Raum gravierende Konsequenzen ergeben.

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