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IMPLICON 01 2013:
Der EBM – die ewige Baustelle - Haus- und Fachärzte müssen erneut mit Umverteilungen rechnen

Textauszug:
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat die nächste Runde der EBMReformen eingeläutet. Das Ziel: die Stärkung der wohnortnahen Grundversorgung. Während bei den Hausärzten künftig zwischen typischen und atypischen Leistungen unterschieden wird und diejenigen Ärzte, die Schwerpunkte in der Schmerztherapie, der Diabetologie oder der Versorgung von HIV-Infizierten haben, Honorarverluste hinnehmen müssen, sollen spezialisierte Fachärzte, vor allem Internisten mit Schwerpunkt sowie Radiologen und Laborärzte ihre Honorarzuwächse an wohnortnah tätige Fachärzte abgeben. Außerdem ist geplant, mit härteren Kalkulationen die technischen Leistungen der Apparate-Praxen abzuwerten. Die KBV verkauft dies als eine Art Sozialpolitik für Ärzte mit dem Ziel einer Einkommensangleichung – ohne dies allerdings mit den geplanten Mitteln erreichen zu können.

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