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IMPLICONplus 07 2009:
Arzneimittelversorgung 2008 in der GKV – Ergebnisse der Versorgungsforschung von Gerd Glaeske

Textauszug:
Für die Versorgungsforschung sind Sekundärdaten aus dem Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in der Zwischenzeit eine wichtige Ressource. Dabei geht es um die Nutzung von Kassendaten, die ursprünglich zu Abrechnungszwecken erhoben wurden, die aber auch als Basis für die Analyse der medizinischen Versorgung analysiert werden können. Den Kassen liegen in der Zwischenzeit Informationen aus dem Krankenhaus (Liegezeiten, Diagnosen, Prozeduren) und aus dem ambulanten Bereich (Diagnosen, Leistungsziffern, Daten der Kontakte, Verordnungen von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln, Daten zur Psychotherapie) ebenso vor wie Informationen zu Reha-Leistungen oder Daten aus der Pflegeversicherung. Für Forschungszwecke werden die Daten personenbezogen, aber pseudonymisiert ausgewertet, sodass Ausgaben über Behandlungsverläufe und –ergebnisse ohne Verletzung des Datenschutzes getroffen werden können (siehe beispielhaft die folgenden allgemeinen Tabellen und Auswertungen zur Verordnung von Neuroleptika bei Versicherten mit Demenz). Es fehlen allerdings klinische Daten, auch andere Limitationen müssen beachtet werden.

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