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IMPLICONplus 02 2008:
Die Zukunft der Medizintechnikkonzerne – Crash or Cash? von Manfred Albring

Textauszug:
Mit der gegenwärtig vorhersehbaren Kombination von High-Tech-Labor-Diagnostik, molekularer Bildgebung, elektronischer Befunddokumentation, IT Workflow-Optimierung, Analyse von Biomarkern und Genomanalytik bieten sich für die Medizintechnikkonzerne große Chancen für die Erschließung neuer Geschäftsfelder. Heute ist jedem nur halbwegs vorausschauenden Mediziner bewusst, dass die technologische Entwicklung in der Medizintechnik ganz erheblich dazu beitragen wird, mit Hilfe von messbaren Indikatoren bedrohliche Krankheitsbilder wie z. B. einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder die Bildung eines Tumors in einem Frühstadium zu diagnostizieren. In vielen Fällen sind es nur wenige Minuten, die entscheiden, ob bei akuten und dramatischen Krankheitsbildern Patienten überleben. Folglich wird zukünftig nicht mehr die Zeit nach einem Herzinfarkt entscheidend sein, sondern die Zeit davor wird maßgeblich sein, ob es überhaupt zu einem Infarkt kommt. Könnte man beispielsweise einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall durch geeignete Diagnostik im Vorfeld erkennen und rechtzeitig entsprechende therapeutische Maßnahmen einleiten, wäre dies der entscheidende medizinische Fortschritt unserer Zeit...

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