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IMPLICONplus 07 2008:
Medizinische Versorgungszentren und ärztliche Kooperationen auf dem Vormarsch? - von Manfred Albring

Textauszug:
Seit 2004 war das Interesse an der Gründung medizinischer Versorgungszentren von Anfang an sehr groß. Vertragsärzte konnten auf diese Weise andere Ärzte anstellen und mit ihren bisherigen Praxen entsprechend expandieren. Ebenso erhielten Krankenhäuser einen Zugang zur ambulanten, vertragsärztlichen Versorgung und sogar nichtärztliche Heilberufe wie Apotheker, Physiotherapeuten, Reha-Einrichtungen, Heil- und Hilfsmittelerbringer und Krankenpflegedienste können medizinische Versorgungszentren betreiben. Heute kann man sagen, dass sich die Organisationsform des MVZ in den letzten vier Jahren durchgesetzt hat. Inzwischen hat der Gesetzgeber die Position von Arztpraxen im Verhältnis zu MVZs deutlich gestärkt. In Folge dessen ist das Interesse von Ärzten an der Gründung von MVZs etwas zurückgegangen und hat sich teilweise auf die Nutzung der neuen Gestaltungsmöglichkeiten für Vertragsarztpraxen verlagert. Diese Entwicklung hat die Neugründung von MVZs nicht beeinträchtigt, da dieses nach wie vor für nichtärztliche Betreiber die einzige Möglichkeit der Beteiligung an der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung bleibt. In diesem Beitrag soll dargestellt werden, wie die Entwicklung der MVZs und die anderen Möglichkeiten neuer ärztlicher Kooperationen in Zukunft eine drastisch veränderte Landschaft der ambulanten Versorgung herbeiführen.

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