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IMPLICONplus 01 2007:
Das gesundheitsökonomische Schwellenwert-Konzept: Wie viel darf ein QALY kosten? - von Oliver Schöffski und Andre Schumann

Textauszug:
Die Mittel, die für das deutsche Gesundheitswesen zur Verfügung stehen, sind knapp. Die Wünsche nach einer besseren und damit in der Regel auch kostspieligeren Gesundheitsversorgung sind unendlich groß. Es ergibt sich zwangsläufig ein Rationierungsproblem: Welche medizinisch wünschenswerte Innovation soll zusätzlich in den Erstattungskatalog der GKV aufgenommen werden und bei welcher ist das wegen eingeschränkter Finanzierungsmöglichkeiten (oder eingeschränktem Finanzierungswillen) nicht möglich? In diesem Beitrag wird dargestellt, welche Ansätze die Gesundheitsökonomie zur Beantwortung dieser Frage entwickelt hat, insbesondere wird auf das Schwellenwert-Konzept eingegangen. Hier wird der Preis ermittelt, den eine standardisierte medizinische Erfolgseinheit maximal kosten darf, damit die zugrundeliegende Maßnahme in die Erstattungsfähigkeit aufgenommen wird. Wie kommt man aber zu diesem Betrag? Es wird eine kritische Übersicht über die entsprechenden Ansätze in der Literatur gegeben und es wird aufgezeigt, in welcher Richtung noch weitere Forschungsarbeiten notwendig sind...

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