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IMPLICON 07 2012:
Eine Strategie gegen Krebs? - Die Gesetzesinitiative des Bundesgesundheitsministeriums

Textauszug:
Mit dem Krebsplan-Umsetzungsgesetz hat die Koalition eine Initiative aufgegriffen, die bereits seit Jahren diskutiert wird und die zu einer systematischen Strategie gegen die Krebsmorbidität und –mortalität ausgebaut werden soll. Der dazu vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegte Referentenentwurf sieht dafür zwei wesentliche Elemente vor: den Ausbau und die inhaltliche Ausgestaltung der Krebsfrüherkennung in der Verantwortung des Gemeinsamen Bundesausschusses und den Aufbau von flächendeckenden Krebsregistern auf Länderebene, allerdings finanziert durch eine Umlage der gesetzlichen Krankenversicherung. Auch wenn das dazu entsprechende Gesetz voraussichtlich schon im kommenden Jahr in Kraft treten könnte, kann die Strategie – wie auch die bereits vorliegenden Erfahrungen mit vorhandenen Krebsfrüherkennungsprogrammen – bestenfalls langfristig, und das heißt vielleicht in etwa zehn Jahren, einen Effekt zeigen.

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