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IMPLICONplus 08 2013:
Schlägt die Ökonomie die Politik? Weshalb regionalen Systemanbietern die Zukunft gehört von Helmut Hildebrandt

Textauszug:
Die Frustration über die langen Zeitverläufe und den notwendigen langen Atem im Gesundheitswesen ist allenthalben groß. Die Regelungsdichte ist hoch, die Detailregulierungsfreudigkeit der Politik nimmt weiter zu, gleichzeitig steigen der Veränderungsdruck und die Vorhersehbarkeit von Versorgungsproblemen in der nahen Zukunft. Ob Ärzte- oder Pflegenotstand, Transplantationsmanipulationen oder Kostensteigerungen – die Politik soll es richten. Aber halten wir doch mal inne. Ist die Politik wirklich diejenige, die das Geschehen bestimmt, oder gilt nicht doch auch hier der berühmte Ausspruch von Bill Clinton „It’s the economy, stupid“? Kostensteigerungen, Personal- und Kompetenzprobleme, zunehmende Komplexität kennen wir auch in anderen Wirtschaftsbereichen. Und dennoch zeigt die Erfahrung, dass es in all diesen Bereichen letztendlich immer wieder gelingt, günstigere Lösungen für eine größer werdende Zahl von Konsumenten zu entwickeln. Könnte es also nicht auch im Gesundheitswesen möglich sein, zu günstigeren Lösungen zu kommen? Wieso gehen wir im Gesundheitswesen eigentlich immer automatisch davon aus, dass alles teurer wird? Was können wir aus der Analyse der Innovationsgesetzmäßigkeiten anderer Branchen für das Gesundheitswesen lernen?

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