<< zurück zur Übersicht


IMPLICON 08 2013:
Vor der Zweckehe - Was in der Gesundheitspolitik verhandelt werden könnte

Textauszug:
Es ist ein denkbar unbequemes Wahlergebnis, für das die Bürger bei der Bundestagswahl am 22. September gesorgt haben: die Union knapp vor der absoluten Mehrheit, aber eines Koalitionspartners bedürftig, die SPD mit einem für sie enttäuschenden Ergebnis, die FDP abgestraft und erstmals in der Nachkriegsgeschichte nicht mehr im Bundestag vertreten, Grüne und Linke mit Stimmverlusten. Die – wahrscheinliche – Bildung einer großen Koalition wird in zähen und schwierigen Verhandlungen erfolgen. Den Verhandlungsführern der SPD muss es diesmal gelingen, für sich Ressorts und Politikfelder zu reklamieren, die eine sozialdemokratische Profilierung in einer Koalition mit einer scheinbar übermächtigen Union erlauben. Zu tief sitzt das Trauma der Bundestagswahl von 2009, bei der die SPD nach vier Jahren mit der Union unter Angela Merkel ein Drittel der Wählerschaft wegbrach. Was bedeutet das für die Gesundheitspolitik? Wo sind die Streitpunkte, wo gibt es Kompromisslinien?

Dieses PDF steht registrierten Abonnenten zum Download zur Verfügung.