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IMPLICONplus 10 2013:
Entwicklung der Ausgaben im Gesundheitswesen durch Demografie und medizinisch-technischen Fortschritt von Peter Oberender und Florian Rinsche

Textauszug:
Die Ausgaben im Gesundheitswesen steigen deutlich schneller als das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Ein Ende des Trends ist nicht abzusehen und wird sich in den kommenden Jahrzehnten noch deutlich verstärken, wenn die Baby-Boomer das Rentenalter erreichen. Die Lage ist unumkehrbar, allerdings nicht aussichtslos. Bei genauerer Analyse der Ursachen sind Auswege aus der Situation zu finden und neue Ideen zu entwickeln. Eine Zweiteilung der Innovationsfinanzierung ist notwendig: Die Grundversorgung wird weiter von der Krankenversicherung gesichert und die Mehrkosten für innovative Leistungen werden über den Markt getragen. Somit wird eine Teilhabe der Bevölkerung am medizinischen Fortschritt gesichert und Qualität setzt sich über den Preismechanismus durch. Es bestehen grundsätzliche Herausforderungen, vor denen das deutsche Gesundheitssystem steht. Die Lösungen müssen nur in Angriff genommen werden.

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