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IMPLICON 02 2014:
Richtung und Tempo der Gesundheitsreformen - auf die Perspektive kommt es an von Norbert Schmacke

Textauszug:
Gelingt eine prioritären Gesundheits- und Versorgungszielen orientierte Politik – oder bleibt es in den kommenden vier Jahren beim bekannten „muddling through“? Ist es zu schaffen, die unsägliche Reformträgheit des deutschen Gesundheits­wesens samt seiner dominanten, natürlich widerstrebenden Partikular­interessen zu überwinden? Wie kann eine moderne leistungsfähige Primär­versorgung – insbesondere auch angesichts des weiter steigenden Anteils von Frauen in der Medizin – aussehen und wie soll ihr Verhältnis zur ambulanten und stationären Spezial­medizin definiert werden? Welchen Stellenwert sollen Berufe der Pflege und der ärztlichen Assistenz – mit mehr Kompetenz – künftig haben. Manches deutet der Koalitions­vertrag nur vage an, in manchen Punkten, etwa zu neuen Versorgungs­formen und insbesondere zur Versorgungs­forschung vermittelt er Grund zur Hoffnung. Als allererstes aber benötigt die Politik den richtigen Fragenkatalog: Hier ein Vorschlag.

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