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IMPLICONplus 07 2013:
Aktuelle Modelle der Bürgerversicherung: Neuer Wein in alten Schläuchen? von Volker Ulrich

Textauszug:
Am 22. September 2013 können die Wählerinnen und Wähler in Deutschland auch über die künftige Gesundheitspolitik abstimmen. Zur Abstimmung stehen das bestehende Mischmodell einer Mini-Gesundheitsprämie in Form des Zusatzbeitrags sowie verschiedene Varianten von Bürgerversicherungsmodellen, die von den Oppositionsparteien präferiert werden. Diese Ausgangssituation erinnert sehr stark an das Wahljahr 2005, in dem bereits über beide Modelle (bei den Prämienmodellen damals aber noch über die „volle Prämie“, d.h. die Umwandlung des gesamten Beitrags zur GKV in eine stärker lohneinkommensunabhängige Prämie) intensiv diskutiert wurde. Inzwischen sind fast 10 Jahre vergangen und die interessante Frage lautet, ob in dieser Zeit neue Erkenntnisse hinzugekommen sind oder ob die Ergebnisse insbesondere der beiden Regierungskommissionen „Herzog und Rürup“ (2003) sowie die Erkenntnisse über die daraus abgeleiteten Mischmodelle mit halber Prämie („niederländisches Modell“) oder Miniprämie (Zusatzbeitrag) nach wie vor Gültigkeit besitzen.

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