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IMPLICON 10 2015:
In der Demografie-Falle – Die 13. Koordinierte Bevölkerungsvoraus­berechnung bis 2060

Textauszug:
Der demografische Wandel in Deutschland ist längst Realität. Er wird in Zukunft durch drei Entwicklungen gekennzeichnet sein, die Politik und Gesellschaft vor erhebliche Herausforderungen stellen werden: Die Bevölkerung wird unwei­ger­lich schrumpfen, auch wenn der Wanderungssaldo stark positiv ist; der Anteil älterer und hochbetagter Menschen wird schon in der näheren Zukunft – das heißt bis 2035/2040 – stark zunehmen, während der Anteil vor allem der aktiven Generation der 20 bis 64-Jährigen sinken wird; innerhalb Deutschlands wird sich die Urbanisierung fortsetzen – ländliche Räume werden zunächst stark altern, bevor sie sich zu Brachen entwickeln. Das sind Ergebnisse der vor weni­gen Tagen vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten 13. Koordinierten Bevöl­ke­rungs­voraus­berechnung bis zum Jahr 2060. Die Daten sind deshalb bri­sant, weil sie den Grundsatz der gleichwertigen Lebensverhältnisse in Deutsch­land in Frage stellen. Und damit auch eines der wichtigsten Postulate der Gesund­heits­politik: das Versprechen einer wohnortnahen Versorgung mit Ärz­ten, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

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