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IMPLICONplus 10 2015:
AMNOG – das Bermuda-Dreieck der GKV-Arzneimittelversorgung: Warum kommen Innovationen gar nicht oder erst verspätet beim Patienten an? von Dieter Cassel und Volker Ulrich

Textauszug:
Das AMNOG zeigt Wirkung: Immer mehr international zugelassene Arzneimittel werden in Deutschland erst gar nicht ausgeboten, bereits eingeführte Prä­pa­rate werden wieder vom Markt genommen und die meisten neuen Wirkstoffe mit Zusatznutzen werden nur zögerlich beim Patienten angewandt. Dies ist eine Folge der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und dem Spitzen­ver­band der Krankenkassen (GKV-SV) praktizierten Umsetzung eines an sich begrüßenswerten Konzepts zur nutzenorientierten Preisfindung bei Arz­nei­mit­tel-Innovationen. Der Gesundheitspolitik, die damit eine qualitativ hoch­wer­tige, innovative und bezahlbare Arzneimittelversorgung für alle Patien­ten erreichen wollte, kann das nicht gleichgültig sein.

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