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IMPLICON 02 2016:
Wettbewerb im Gesundheitswesen – Lernen von der Schweiz und Holland?

Textauszug:
Mit der Einführung der freien Krankenkassenwahl 1996 und dem Gesundheits­mo­der­ni­sie­rungsgesetz 2000 sollte im deutschen Gesundheitswesen Wett­be­werb auf dem Versicherungs- und Vertragsmarkt implementiert wer­den. Erkennbar wirksam ist der Preiswettbewerb der Kassen, betrachtet man die jüngste Debatte vor dem Hintergrund einer geringfügigen Anhebung der Zusatz­beiträge. Bemängelt wird jedoch, dass der Leistungs- und Qualitäts­wett­be­werb immer noch unzureichend ist. Wesentlich konsequenter in ihren Re­form­be­mü­hungen waren in den vergangenen zehn Jahren die Schweiz und die Nieder­lande, die einen einheitlichen wettbewerblichen Versicherungsmarkt geschaf­fen und neue wettbewerbliche Vertragsmodelle zwischen Versicherern und Leis­tungs­er­brin­gern etabliert haben. Die Ökonomen Timo Blenk, Nora Knö­tig und Thomas Wüstrich von der Bundeswehrhochschule München haben im Auftrag der Fried­rich-Ebert-Stiftung untersucht, ob und inwieweit die Reformen und Erfah­run­gen aus der Schweiz und den Niederlanden auch Optio­nen für die Weiter­ent­wicklung des deutschen Gesundheitswesens sein können.

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