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IMPLICON 03 2016:
Wettbewerb im Gesundheitswesen – Lernen von der Schweiz und Holland?

Textauszug:
Etwa 3,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit chronischem Schmerz. Seit Jahren beklagen Schmerztherapeuten eine unbewältigte Unterversorgung, zu geringe ambulante und stationäre qualifizierte Versorgungskapazitäten und daraus resultierend lange Wartezeiten der Patienten auf eine qualifizierte schmerzmedizinische Versorgung. Schmerzpatienten erhalten überdies weit überdurchschnittliche viele Arzneimittel – eine Polymedikation, die zusätzliche Risiken durch schwer überschaubare Wechselwirkungen produziert. Chronischer Schmerz ist überdies ein eigenständiger Risikofaktor für vorzeitigen Tod. Einen Überblick über die Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten in Deutschland gibt nun erstmals der vor wenigen Tagen erschienene Arztreport der Barmer GEK mit einem Schwerpunktkapitel zum Thema „Chronischer Schmerz“. Erstellt wurde die Analyse vom AQUA-Institut Göttingen, basierend auf Versicherungs- und Abrechnungsdaten der Barmer GEK, die mit ihren über acht Millionen Versicherten für Deutschland als näherungsweise repräsentativ gelten kann.

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