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IMPLICONplus 12 2016:
Bestandsaufnahme der dualen Krankenversicherung in Deutschland und prioritäre Reformoptionen – von Jürgen Zerth

Textauszug:
Die duale Krankenversicherung in Deutschland, nämlich die Zweiteilung zwi­schen einem Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) einer­seits und dem Bereich der Privaten Krankenversicherung (PKV) ande­rer­seits, ist Gegenstand kontinuierlicher gesundheitsökonomischer und vor allem ge­sund­heitspolitischer Debatten. Die Frage nach dem Aufrechterhalten der „Friedensgrenze“ und insbesondere die Weiterentwicklung von Wett­be­werbs­mög­lich­keiten in und zwischen den Systemen ist im Licht der veränderten Gesund­heits­herausforderungen durch chronische Krankheiten, des medizi­nisch-tech­ni­schen Fortschritts und letztendlich der Digitalisierung zu be­trach­ten. Der nachfolgende Beitrag soll zunächst mit einem Überblick über die haupt­sächlichen Argumentationslinien starten und dann im Kontext der Ver­sor­gungs­herausforderungen die Potenziale beider Versicherungssysteme für eine integrierende Krankenversicherungsordnung aufzeigen.

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