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IMPLICON 02 2017:
Chancen für Innovationen in der Medizin – Ein Blick in die Förderprojekte zur Versorgungsforschung

Textauszug:
Der Innovationsfonds wird die intersektorale Versorgung in Deutschland nach­haltig verbessern, zugleich wird die Versorgung verwissenschaftlicht, die Wissenschaft wird praktischer. Es sind hohe Erwartungen, die der Vorsit­zen­de des Beirats des Innovationsfonds, Professor Holger Pfaff, an die Pro­jekte knüpft, deren erste Tranche im Dezember (Versorgungsprojekte) und Janu­ar (Versorgungsforschungsprojekte) der Gemeinsame Bundesausschuss end­gültig bewilligt hat. Das beantragte Volumen belief sich auf 1,7 Milliarden Euro, bewilligt wurden planmäßig 300 Millionen Euro, von denen 75 Millionen in die versorgungsnahe Forschung fließen. Schon jetzt werden Stimmen laut, etwa von Seiten der Patientenvertreter im Innovationsausschuss, die eine Fort­schrei­bung des Innovationsfonds über das Jahr 2019 hinaus fordern. Bei einer Befristung könnte das mit dem Fonds geförderte Innovationsklima im Gesund­heits­wesen durchaus das gleiche Schicksal erleiden wie die Inte­gra­tions­ver­sorgung: Nach Auslaufen der Anschubfinanzierung fristet sie ein küm­mer­liches Dasein in den 1000 Nischen des Gesundheitssystems, ohne jemals Breitenwirkung erreicht zu haben. In dieser Ausgabe von IMPLICON skiz­zie­ren wir eine Auswahl der über 60 Projekte zur Versorgungsforschung.

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