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IMPLICON 07 2017:
Die Gesundheitswirtschaft: Stabil und wachstumsstark

Textauszug:
Mit einem Volumen von 336,4 Milliarden Euro trägt die Gesundheitswirtschaft in Deutschland zwölf Prozent zur Bruttowertschöpfung bei und ist die bedeu­tendste Wirtschaftsbranche. Mit rund sieben Millionen Beschäftigten ist es der größte Teilarbeitsmarkt, der in Zukunft weiter dynamisch wachsen wird. Mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 3,8 Prozent liegen die Zuwächse in den Jahren zwischen 2005 und 2015 um 1,1 Prozent über dem der Gesamtwirtschaft. Generell erweist sich die Gesundheitswirtschaft als weitgehend unabhängig von Konjunkturen und trägt aufgrund ihrer Größe zur Stabilisierung der Gesamtwirtschaft bei. Mehr als die Hälfte der gesam­ten Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft entsteht in den Praxen niedergelassener Ärzte und in den Krankenhäusern – mit einem ste­ti­gen Aufwärtstrend bei Leistung und Beschäftigung. Besonders dynamisch ent­wi­ckelt sich der Pflegesektor, nicht zuletzt aufgrund der demografischen Ent­wick­lung: Die Wertschöpfung erreichte 2016 36,3 Milliarden Euro, 14 Milliar­den Euro mehr als 2005. Die jüngste Pflegereform dürfte das Wachstum weiter beflügeln. Basierend auf den Daten der gesundheitswirtschaftlichen Gesamt­rech­nung, die das Bundeswirtschaftsministerium seit einigen Jahren er­stellt, analy­sieren wir hier wichtige Teile der Branche.

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