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IMPLICON 08 2017:
Bella Figura auf globalem Parkett? Deutschlands Rolle in der internationalen Gesundheitspolitik

Textauszug:
Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren zu einem international sicht­ba­ren Akteur in der globalen Gesundheitspolitik geworden: Mit der Ini­tia­tive gegen Antibiotikaresistenzen, der Strategie zur Verhinderung von Pan­de­mi­en wie Ebola und mit steigendem (finanziellen) Engagement in der Welt­ge­sund­heits­orga­nisation. Anlässlich des G20-Gipfels hat ein inter­na­tio­na­les Autorenteam in „The Lancet“ Deutschlands Rolle in der inter­na­tio­na­len Gesundheitspolitik ana­ly­siert und neben der Würdigung der akti­veren inter­na­tio­nalen Rolle auch die vielfältigen Defizite untersucht: Das vor allem im Vergleich zu den USA und Großbritannien immer noch weit unter­durch­schnitt­liche finanzielle Engage­ment, die Fragmentierung politischer Ent­schei­dun­gen in verschiedenen Minis­te­rien, die mangelnde Sensibilisierung auf der par­la­men­ta­ri­schen Ebene und die erheblichen Kompetenzdefizite in Public Health, die letztlich in den ver­hee­renden Folgen des Nationalsozialismus ihren Ur­sprung haben.

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