<< zurück zur Übersicht


IMPLICON 09 2017:
Handlungsbedarf bei der Digitalisierung – Positionen der industriellen Gesundheitswirtschaft für die nächste Wahlperiode

Textauszug:
Galt das Gesundheitswesen noch bis vor wenigen Jahren als „Kostgänger“ der Wirtschaft, so hat sich neuerdings ein Wandel in der Position der Wirt­schaft entwickelt: Ungeachtet der größtenteils über (solidarische) Zwangs­ab­ga­ben finan­zierten Leistungen von Medizin und Pflege werden diese nun auch als ein Teil der Wertschöpfung in der Gesamtwirtschaft aner­kannt – mit über­durch­schnitt­li­cher Beschäftigungswirkung, aber auch mit Sekun­där­effek­ten wie die Zahlung von Steuern und Sozialabgaben. Als ein weiterer Teil der Gesund­heits­wirt­schaft wird ihre Stabilität und Kon­junk­tur­unab­hän­gig­keit ange­sehen, so dass sie ein verlässliches Element der volks­wirt­schaft­li­chen Dyna­mik darstellt. Eine besondere Rolle spielt die industrielle Gesund­heits­wirt­schaft wegen ihrer For­schungs­inten­sität, ihrer hohen inter­na­tio­nalen Arbeits­tei­lung und des hohen Export­an­teils. Erstmals hat nun der Bundes­verband der Deutschen Industrie (BDI) zu einer Bundestagswahl „Hand­lungs­empfeh­lun­gen“ für die nächste Legis­latur­periode vorgelegt, wie die Rahmen­be­din­gun­gen für die industrielle Gesund­heits­wirt­schaft in den kommenden vier Jah­ren weiterentwickelt werden sollen. Beson­ders nachdrücklich werden Fort­schritte bei der Digitalisierung des Gesund­heits­wesens gefordert.

Dieses PDF steht registrierten Abonnenten zum Download zur Verfügung.