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IMPLICONplus 01 2018:
Zur Weiterentwicklung des Morbi-RSA: Cui bono? – von Volker Ulrich

Textauszug:
Am 19. Oktober 2017 wurde das Sondergutachten des Wissenschaftlichen Beirates beim Bun­des­ver­sicherungsamt (BVA) zum morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) in einer Zusammenfassung der Presse vorgestellt. Das vollständige Gutachten wurde am 28. November 2017 dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) übergeben. Das BMG hatte den Wissenschaftlichen Beirat mit Erlass vom 13.12.2016 beauftragt, in einem Sondergutachten die Wirkungen des Morbi-RSA unter Berücksichtigung der bisher vor­lie­gen­den RSA-Jahresausgleiche zu überprüfen, die Folgen relevanter Vorschläge zur Ver­än­de­rung des Morbi-RSA empirisch abzuschätzen und mögliche Interdependenzen ver­schie­dener Ansätze zu analysieren. Das BMG hatte angeregt, folgende Themen im Son­der­gut­ach­ten zu untersuchen:
  • Prävalenzgewichtung bzw. Wegfall der Krankheitsauswahl
  • Ausgleich von Morbiditätsrisiken im RSA (u.a. Auswirkungen einer Streichung des Risikomerkmals Erwerbsminderungsrentner und der DMP-Pauschale)
  • Unterschiedliche Ausgabenstrukturen
  • Unterschiedliche Varianten zur Einführung eines Risikopools
  • Manipulationsresistenz des RSA
  • Präventionsanreize im RSA
  • Berücksichtigung der Verwaltungsausgaben im RSA


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