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IMPLICONplus 02 2019:
Big Data und soziale Medien im Gesundheitswesen – Aktueller Stand, Umsetzungshürden und Perspektiven – von Jennifer Baum und Prof. Dr. Christian Maier

Textauszug:
Im Zuge der weit verbreiteten gesellschaftlichen Debatte über Fortschritte, Not­wen­dig­keiten und Befürchtungen im Zusammenhang mit Digitalisierung rücken im Gesund­heits­wesen auf Grund der schieren Menge ständig anfallender, bislang oftmals unsystematisch gesammelter und nicht oder nur unzureichend analy­sier­ter Daten­men­gen zunehmend die Möglichkeiten, die Big Data mit sich bringt, ins Bewusst­sein der Akteure. Neben anderen weist Hemkens am Beispiel von Rou­tine­da­ten auf Potenziale aber auch bedeutende Herausforderungen und Limita­tio­nen beim Sammeln und der Analyse großer Datenmengen im Zusammenhang mit rando­misier­ten kontrollierten Studien (RCTs) hin (Hemkens 2018), jedoch ist der Einsatz von bspw. Methoden zur Mustererkennung selbstverständlich nicht auf dieses Gebiet begrenzt. Vielmehr existiert neben weiteren Bereichen wie etwa Hilfe bei der Diagnosestellung (man denke an den Aufbau der Krebsregister) oder der Tarif­ge­stal­tung im Versicherungswesen auch die originär digitale Welt der sozialen Medien. Der Fokus des vorliegenden Beitrags liegt auf der systematischen Darstellung des Status quo sowie dem Aufzeigen möglicher Perspektiven, welche sich aus den wachsenden Datenmengen in den sozialen Netzwerken ergeben.

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