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IMPLICONplus 04 2019:
Aktuelle Entwicklungen auf dem GKV-Arzneimittelmarkt – Das AMNOG nach acht Jahren – von Dieter Cassel und Volker Ulrich

Textauszug:

Aktuell steht die Sicherheit der Arzneimittelversorgung im Fokus der Gesund­heits­politik (BMG 2019). Der Entwurf zum Gesetz für mehr Sicherheit in der Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung (GSAV) sieht unter anderem vor, dass künftig die Rückruf­kompe­ten­zen der Bundesoberbehörden erweitert werden und dass Krankenkassen bei Qua­li­täts­män­geln auch pharmazeutische Unternehmer in Regress nehmen können. Unter Ver­sor­gungs­aspekten ist vorgesehen, die Verordnung und Abgabe von Bio­simi­lars zu fördern. Bei Orphan Drugs unterhalb der Umsatzschwelle sollen auch Um­sätze außer­halb der vertragsärztlichen Versorgung erfasst werden. Und für Orphan Drugs sowie für Arznei­mit­tel mit bedingter oder unter außergewöhnlichen Umständen gewährter Zulassung kann für die Nutzenbewertung eine begleitende Erhebung von Daten verlangt werden. Damit gibt es erwartungsgemäß auch einige Schnittstellen mit dem im Jahr 2011 in Kraft getretenen Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG). Jenseits dieses Re­form­mosa­iks analysiert der folgende Beitrag einige bis­lang vernachlässigte Wir­kungs­zusammenhänge zwischen Nutzenbewertung, Preis­fin­dung und Ver­sor­gungs­effek­ten bei neuen Arzneimitteln.

Der Artikel stellt eine verkürzte Fassung eines Vortrages dar, den die Verfasser bei den 23. Bad Ober-Gesprächen 2018 gehalten haben und der im Lange Verlag publi­ziert wird. Siehe auch Cassel/Ulrich 2017 und 2018.



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