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IMPLICON 02 2010:
Milliardenspiel Honorarreform - Die neue Vergütungssystematik produziert Gewinner und Verlierer

Textauszug:
Nach rund sieben Monaten stehen die bundesweiten Endergebnisse für die Honorarabrechnungen der beiden ersten Quartale im Jahr 2009 fest. Das Ergebnis ist ein Sprengsatz für die Funktionäre der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Kassenärztlichen Vereinigungen. Trotz eines Zuwachses, der im Gesamtjahr 2009 bis zu 1,8 Milliarden Euro erreichen könnte, konnte nicht vermieden werden, dass zwei KVen Honorarverluste aufweisen, dass zwei Fachgruppen - Orthopäden und Anästhesisten – geringere Honorare als im Vorjahr bekamen und Gewinnern bei allen Fachgruppen auch Verlierer gegenüberstehen. Die Verteilungswirkung wird auch von der KBV als äußerst problematisch angesehen, zu erwarten ist eine neue Diskussion, wie weit der Zentralismus bei der Honorarsteuerung gehen soll.

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