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IMPLICON 09 2010:
Wie knapp werden zukünftig Ärzte?

Textauszug:
Die medizinische und pflegerische Versorgung gerät als Folge der demografischen Entwicklung in doppelter Hinsicht unter Druck: Bei abnehmender Bevölkerung, bedingt durch eine niedrige Geburtenrate, nimmt das Potenzial für den Nachwuchs bei Ärzten und beim Pflegepersonal ab. Auf der anderen Seite steigt der Bedarf an medizinischen und pflegerischen Leistungen aufgrund einer wachsenden Zahl alter und hochbetagter Menschen. Bis zum Jahr 2030 wird damit gerechnet, dass etwa 165 000 Ärzte und fast 800 000 nicht-ärztliche Fachkräfte fehlen werden. Besonders dramatisch verläuft die Entwicklung nach 2020, dem Zeitpunkt, ab dem die deutsche Bevölkerung besonders rasch altert. Inzwischen beginnt die Politik zu reagieren. Im ersten Halbjahr 2011 will das Bundesgesundheitsministerium ein Versorgungsgesetz entwickeln. Auch die Ländergesundheitsminister sind inzwischen alarmiert. Einiges deutet aber derzeit darauf hin, dass es zwischen den vielen Beteiligten zum Machtpoker kommt – und nicht unbedingt zu sachgerechten Lösungen.

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