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IMPLICON 07 2008:
Die Medizin braucht eine gesunde Wirtschaft

Textauszug:
Wie ein roter Faden zieht sich seit über 30 Jahren die Frage nach der Finanzierung des Gesundheitswesens durch die Politik. Die Annahme, Gesundheit sei ein superiores Gut, das bei steigendem Einkommen überproportional stark nachgefragt werde, sowie die Folgebelastungen durch Alterung der Gesellschaft und durch den medizinisch-technischen Fortschritt dramatisieren das Problem. Horrible Beitragssätze von 30 Prozent in der gesetzlichen Krankenversicherung werden in diversen Vorausberechnungen prognostiziert. Aber: Das muss nicht zwangsläufig so sein, behauptet Professor Michael Schlander, Gesundheitsökonom an der Fachhochschule Ludwigshafen. Seine These ist: Überproportional wachsende Gesundheitsausgaben lassen sich auch langfristig – selbst unter pessimistischen Annahmen – mindestens bis zum Jahr 2040 aus einem steigenden Bruttoinlandsprodukt finanzieren, ohne dass sich die Bürger an anderer Stelle real einschränken müssten. IMPLICON stellt die im Ergebnis überraschenden Berechnungen im Überblick vor und analysiert, mit welchen vielfältigen Einschränkungen die Schlussfolgerungen Schlanders realistisch sind.

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