<< zurück zur Übersicht


IMPLICON 01 2007:
Kliniken vor dem Produktivitätssprung

Textauszug:
Gut ein Drittel der Krankenhäuser in Deutschland gerät als Folge des Fallpauschalensystems in die roten Zahlen, wenn sie ihre Produktivität nicht dramatisch verbessern. Insgesamt 50 bis 70 Prozent der Krankenhäuser stehen potentiell am Abgrund. Rund 45 Prozent des Leistungsvolumens, vor allem in größeren Krankenhäusern, wird derzeit nicht kostendeckend erbracht. Hinzu kommt: Der überwiegende Teil der Krankenhausträger, vor allem die öffentliche Hand, ist nicht mehr in der Lage oder auch nicht mehr willens, die erforderlichen Mittel für Erhaltungs- und Modernisierungsinvestitionen aufzubringen. Insgesamt bedeutet dies: Der Krankenhaussektor steht in den kommenden zehn Jahren vor einer durchgreifenden Umstrukturierung. Der Ersatz öffentlicher durch private Investitionen ist notwendig und erwünscht, weil es keine Alternative dazu gibt. Die Folge ist allerdings auch eine „Ökonomisierung“ der stationären Versorgung: Renditeorientierung, Neugestaltung der Leistungsprozesse und eine Abkehr von einer weltweit einmaligen dichten flächendeckenden Versorgung. Die ambulante Versorgung und deren Zusammenarbeit mit Krankenhäusern werden zwangsläufig an Bedeutung gewinnen...

Dieses PDF steht registrierten Abonnenten zum Download zur Verfügung.