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IMPLICON 02 2007:
Veränderte Spielregeln im Gesundheitswesen

Textauszug:
Es ist wie beim Pokerspiel: Kein Spieler kennt die Karten des anderen, keiner die möglichen Reaktionen des Gegenüber. Fest steht nur, dass einer der Spieler mit einer Karte heraus muss. In diese vertrackte Lage hat der Gesetzgeber die wichtigsten Beteiligten im Gesundheitswesen gebracht: die gesetzlichen Krankenkassen, die private Krankenversicherung und als Hauptbetroffene in diesem Spiel in erster Linie die niedergelassenen Ärzte, deren Vergütungssystematik sich sowohl im System der gesetzlichen wie der privaten Krankenversicherung ändern wird. Unbekannt ist, wie die Betroffenen, also die Versicherten reagieren: die Privatversicherten auf die Möglichkeit, in den zwangsweise zu schaffenden Basistarif der PKV zu wechseln, in welchem Umfang GKV-Versicherte in die private Krankenversicherung (noch) überwechseln, wie viele und welche Kassenmitglieder in die noch zu schaffenden GKV-Wahltarife wechseln – und ob schließlich die PKV deswegen für GKV-Versicherte an Attraktivität gewinnt, weil sie quasi als Sicherheit gegen Überforderung einen Basistarif anbieten muss...

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