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IMPLICON 05 2007:
Zwischen Larmoyanz und Aufbruch - Positionen der Ärzteschaft nach der Gesundheitsreform

Textauszug:
Kein Beruf darf sich der Wertschätzung der Bürger so sicher sein wie die Ärzte. Kein anderer Beruf bietet bei globaler Betrachtung eine derart hohe Beschäftigungssicherheit wie der der Mediziner – auch wenn in hochtechnischen Disziplinen der Wettbewerb um die besten Organisationsformen Risiken beinhaltet. Binnen eines Jahres hat sich der Marburger Bund mit einer in der Gewerkschaftslandschaft einzigartigen Repräsentanz als Tarifvertragspartei etabliert und einen eigenständigen Ärztetarif mit zweistelligen Einkommensverbesserungen ausgehandelt. Mit dem Wettbewerbsstärkungsgesetz haben die niedergelassenen Ärzte auf mittlere Sicht eine realistische Chance eine Vergütung zu bekommen, die sich an der Morbiditätsentwicklung orientiert. In seltsamem Widerspruch zu diesen Tatsachen steht die von tiefen Depressionen geprägte Analyse des Präsidenten der Bundesärztekammer beim Deutschen Ärztetag, Professor Jörg Dietrich Hoppe. Dazu kontrastiert wiederum der energische Reformwille des KBV-Vorsitzenden Dr. Andreas Köhler, der das KV-System von einer Verwaltung der Kollektivverträge zum Dienstleistungssystem für Ärzte aus- und umbauen will. Die Positionen der Spitzenfunktionäre der Ärzte reichen von Larmoyanz bis zur Aufbruchsstimmung...

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